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Das zweite Rad…

Jetzt ist es so weit und auch Jule hat ihr Fahrrad- wenigstens bei Jens im Bike-Eck schonmal gesehen =) Da sie ja aber mittlerweile in Freiburg wohnt und das Bike-Eck in Freiberg ist, drängte sich der Gedanke auf, das Rad-Abholen mit einer ersten Probetour zu verbinden.

Jetzt prüfen wir gerade, welche Daten passen würden, müssen uns vorher noch auf ein Zelt einigen (und ich werde mein geliebtes Kompaktzelt zu Hause lassen, weil wir festgestellt haben, dass die Räder nachts auch in unser mobiles Heim passen müssen) und freuen uns dann natürlich auch jeden, der uns ein paar Tage begleiten will.

Ein schlechtes Bild vom genialen Rad
Ein schlechtes Bild vom genialen Rad

À propos Begleiten: mittlerweile sieht es es aus, als ob wir bis Istanbul tatsächlich schon zu acht wären! Das hat Jules Mama wenigstens doch etwas beruhigt- und dazu will sie uns vielleicht auch im Iran treffen. Das stelle ich mir unglaublich gut vor, man muss aber noch schauen, ob wir zeitlich so verlässlich sein werden oder ob man alternativ auch sehr spontan und flexibel in den Iran reisen kann.

 

So viel für heute, langsam kommt alles ins Rollen…. Zum Glück wechseln sich Christians und Jules Vorfreude- und Angstphasen so gut ab, dass wir uns gut puffern können!

 

 

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Ein Fahrrad kommt zu Papi

Für eine Fahrradtour braucht man bekanntlich ein Fahrrad, aber welches???

Eine sehr gute Frage für zwei Menschen, die vom Reiseradeln bislang keinerlei Ahnung hatten. Nun ja, aber es ist ja auch noch eine Weile hin bis zur China-Tour und da kann man sich ja auch mit etwas anderem beschäftigen, wäre da nicht die Probetour am Elbradweg Anfang August 2013. Da Jule die Probetour nicht mitfahren konnte (Bachelorarbeit), durfte ich mich im Wesentlichen allein mit der Frage „welches Fahrrad darf es denn sein“ beschäftigen. Also Rechner an und sich die sehr ausführlichen und guten Beschreibungen anderer Reiseradler angeschaut. Hier kann ich mich wirklich nur dafür bedanken, dass dies so ausführlich von den KollegInnen gehandhabt wird, das macht es weniger erfahrenen wesentlich leichter, sich zurechtzufinden. Ganz toll empfand ich auch die Begründungen, die zu den einzelnen Fahrradkomponenten aufgeführt wurden. Nicht zu fassen, an was so mancher alles denkt, denn wer weiß schon, dass bei uns gängige 28-Zoll-Räder in Asien kaum zu haben sind?!

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen, wird es von uns auf alle Fälle später auch noch eine ausführlichere Vorstellung unseres Fahrrades geben, da auch wir unsere Erfahrungen gern weitergeben möchten.

Mit dem neu erlernten „Fachwissen“ bin ich dann zu zwei Radläden gegangen, wobei mich letztendlich die ausführliche Beratung von Jens und seinem Team überzeugt hat – und außerdem hat er seinen Laden gleich um die Ecke in Freiberg. 😉

Einziges Manko: der Entscheidung- und Rechercheprozess hat so lange gebraucht, dass ich jegliche Hoffnung, das Fahrrad noch rechtzeitig zur Probetour auf dem Elbradweg zu bekommen, schon abschreiben musste. Aber nein! Die Leute bei INTEC konnten mein Rad innerhalb von nur einer Woche zusammenstellen. Nach allem, was ich im Internet gelesen hatte, scheint dass der Weltrekord zu sein! Es gab zwar nicht die Wunschfarbe, aber das ist egal, ich trete ja nicht zum Schönheitswettbewerb an.

So konnte ich dann also am 27. Juli 2013 gegen 11 Uhr meinen neuen Begleiter zum ersten Mal in Augenschein nehmen und es dann freudestrahlend ansehen. Da stand es nun, das Gefährt, dass mich in einem Jahr bis nach China bringen soll.