03.11. bis 10.11. vom Christian

Ist also doch schon wieder einige Tage her, seit der letzte Bericht geschrieben wurde. Naja, dann aber Feuer!

Bevor es mit dem Bericht losgeht, noch ein paar Anmerkungen zur Homepage, denn die ging in den vergangenen Tagen anscheinend nicht, jedenfalls trifft das auf den Link: immernachosten.de zu. Falls der mal nicht geht, könnt ihr es auch über chrisjulechina.wordpress.com versuchen. Zwischenzeitlich hat Jule aber mit dem Domainhost geredet, müsste jetzt alles wieder passen.

Außerdem sei noch einmal erwähnt, dass ihr auf unserer Startseite links einen Flickeraccount findet. Dort gibt es jede Menge Fotos zu unserer Reise, die auch manchmal unabhängig von dem Hochladen unserer Berichte den Weg ins Internet finden.

Des Weiteren haben wir die Rubrik „Kurz gemeldet“ eingeführt. Hier wollen wir regelmäßig reinschreiben, wo wir gerade sind und was wir machen, ohne dass immer gleich ein ganzer Bericht hochgeladen wird. Finden könnt ihr die Rubrik in der linken Leiste oben.

Außerdem haben wir den Marcel jetzt offiziell auf unsere Homepage mit aufgenommen, da er sich erfreulicherweise dafür entschieden hat, bis Bangkok mitzufahren. Mal seh’n- vielleicht können wir ihn auch noch davon überzeugen, dass Shanghai auch nicht schlecht ist.^^

Und nun noch eine letzte Sache: Sollte eine Postkarte nach 2 Monaten noch nicht bei euch sein, dann gebt uns kurz Bescheid, wir werden euch dann eine Neue schicken.

So nun aber zu unseren Erlebnissen in den letzten Tagen 😉

3.11.

Pausentag also bei Elif. Wie Jule schon erwähnt hatte, war es bei ihr absolut wundervoll. Einziges Manko: Kein WLAN. Also ab in den Empfangsraum eines Hotels und dort etliche Stunden mit Surfen und Skypen zugebracht. Ich glaub, am Ende sind wir den netten Hotelmitarbeitern schon ziemlich auf den Wecker gegangen. Nun ja, sei es drum.

Mit einer Tüte voller Bier ging es zurück zu Elifs Haus. Sie war bereits von Arbeit zurück und auch ihr Mann Yalsin ist heute extra vorbeigekommen, er lebt sonst 70km entfernt. Wir hatten kaum die Wohnung betreten, da meinte Elif, sie hätte eine Überraschung für uns. Was kann das wohl sein? Baklava? Fair-Trade-Schokolade? Oder doch eine Autogrammkarte des allgegenwärtigen Atatürk? NEIN! Weit gefehlt! Sie hat uns ein Video vom Vortag gezeigt, auf dem Marcel zusammen mit den jungen Türken getanzt hat. Eilif hatte in der Mittagspause in der Schule erzählt, dass Deutsche bei ihr zu Gast sind- das haben ihre Schüler mitbekommen und ihr sofort ein Video gezeigt, das sie am Vortrag gemacht hatten. Anschließend hat die ganze Klasse zusammen das Video angeschaut. Na dann Marcel, bald erkennen dich schon all Türken von weitem auf der Straße 🙂

Nachdem Elif am Vortag für uns gekocht hatte, haben wir uns heute mit Nudeln mit zwei verschiedenen Saucen revanchiert. Wir hatten wieder viele interessante Gespräche mit Yalsin und Elif über alle möglichen Dinge. Auch war noch Zeit für eine Probefahrt mit unseren Rädern, denn die beiden haben selbst den Traum, eines Tages auf die lange Meile zu gehen. Wir hoffen, dass sie den Mut haben werden, dass auch wirklich zu machen und uns dann natürlich in Deutschland besuchen. Elif musste uns am Abend dann leider noch in Richtung Ankara verlassen und auch Yalsin ist am nächsten Morgen schon sehr früh abgereist.

Wir ihr unseren Berichten entnehmen könnt, haben wir die beiden aber sehr ins Herz geschlossen und hoffen, sie eines Tages wieder zu sehen. So viel sei vorweggenommen: Eine Woche später zur Demo in Trabzon war das nicht der Fall, denn wir erreichten die Küstenstadt trotz größter Anstrengungen leider erst einen Tag zu spät.

4.11.

Vom heutigen Tag gibt es eigentlich nicht viel zu berichten, außer dass das Fahrrad Reparieren und Besorgungen Machen so lange gebraucht hat, dass wir uns dafür entschieden haben, noch einen weiteren Tag in Gerze zu bleiben. Wir fühlten uns dort ja auch mittlerweile wie Zuhause, zumal Elif uns ihr Haus überlassen hatte und wir ganz allein dort waren.

Nicht unerwähnt möchte ich Marcels tollen Wortwitz „In Gerze macht man kene Scherze“ lassen.

Ich überlege wirklich gerade, was es von diesem Tag noch berichtenswertes gibt, aber viel ist es einfach nicht.

Es sei noch erwähnt, dass wir wieder in Schichten im Internet waren in verschiedenen Cafés und die Jule sich in dem einen wohl beim Skypen mehr als 3 Bier in den Hals gestellt hat.

Eine Sache noch, dann ist aber wirklich Schluss für den Tag: In der Küche war heute Herrentag und während ich einen Tomatensalat mit unverschämt viel Zwiebeln zubereitet habe, hat unser „Veganer“ (Marcel) Käse in einer Pfanne zum schmelzen gebracht und selbigen in einer unnachahmlichen Art und weise anbrennen lassen.

5.11.

Heute also nach langer Zeit mal wieder eine richtige Radelstrecke von fast 100 km. Dank feinst ausgebauter Straßen sind wir entlang des Schwarzen Meeres nur so dahingeschossen. Der türkische Präsident Erdogan ist mit Sicherheit ein streitbarer Mensch und die meisten, die wir getroffen haben, mögen ihn auch nicht sonderlich, aber schöne Straßen und Tunnel lässt er schon bauen. Zumindest dafür ein kleines „Tesekkür ederim“ (Danke). 🙂

Bei nahezu keinem Verkehr ging es über die zweispurige Straße, die sogar noch einen Standstreifen besaß, auf den wir uns verkrümelten und den wir bis Trabzon (460 km später) kaum noch verlassen sollten.

Die Radstrecke war heute jedenfalls wenig spektakulär und kurz nach der Stadt „19. Mai“ (muss wohl was mit Atatürks Kampf für eine freie Türkei zu tun haben) haben wir auf einem Grundstück direkt am Meer gezeltet. Es wurde in den Abendstunden allerdings schon empfindlich kalt und das Kochen (Reis und Bohnen) hat herzlich wenig Spaß gemacht. Jedenfalls war es schön, nach langer Zeit mal wieder zu zelten

6.11.

Früh morgens kam Jule mit einem Blatt um die Ecke gebogen, auf dem sich Raureif abgesetzt hatte. Oha! Nun ist es also anscheinend langsam wirklich kalt. Die Sonnenstrahlen heizten uns aber sogleich mächtig ein. Unser Frühstück schleppten wir zum 100m entfernten Schwarzmeerstrand. Hier, direkt auf dem Sand, konnten wir die erste Stärkung des Tages zu uns nehmen, um dann die 21 Kilometer bis nach Samsun auch zu schaffen. 🙂

Samsun ist mit über 600.000 Einwohnern die größte türkische Stadt am Schwarzen Meer. Es soll wohl außerdem die am schnellsten wachsende türkische Stadt sein. Wenn man sich die ganzen Häuser anschaut, die hier aus dem Boden gestampft werden, ist das auch gut vorstellbar. Die neuen Häuser haben hier im Übrigen zwischen 5 und 10 Stockwerken. Im Grunde sind sie plattenbauähnlich, bloß kürzer und mit deutlich größeren Wohnungen. Unsere Hosts (allesamt Medizinstudenten) wohnten zusammen mit 4 Katzen in einer 5-Zimmerwohnung. Wir waren die ersten Gäste, die sie überhaupt gehostet haben, und durften gleich ihr ganzes Wohnzimmer in Beschlag nehmen. Außerdem gab es ein leckeres Abendessen, welches wir gemeinsam mit Charles (einem Franzosen, der von einem Freund der WG gehostet wurde) eingenommen haben. Seltsamerweise haben unsere Gastgeber aber nichts mit gegessen und auch von dem Bier, welches wir für alle mitgebracht hatten, haben sie nichts getrunken.

Kleiner Zeitsprung noch mal zurück:

Unser Radeltag war heute schon gegen 11 Uhr beendet. Wie meistens hab ich mir nach so einem anstrengenden Tag erst mal ein Bierchen redlich verdient.^^ Dann hab ich mich mit Marcel auf in die Innenstadt gemacht, um dort die von Aytac (den wir in Istanbul kennen gelernt haben) für Marcel bestellte Felge in Empfang zu nehmen. Und da gehen die Probleme auch schon los, denn die Innenstadt ist satte 10km von dem Ort entfernt, an dem wir uns gerade befinden. Also ab aufs Fahrrad und losgesaust. An der Paketstation war leider niemand der englischen Sprache mächtig. Glücklicherweise konnten wir noch einen Iraker auftreiben, der ein ganz passables Englisch sprach und obendrein auch noch türkisch konnte. All das half aber nichts, denn die Menschen, die in der Paketstation arbeiteten, konnten uns nicht weiterhelfen, da wir den Absender nicht kannten. Nun konnte nur noch eine Person auf der ganzen Welt weiterhelfen: JULE! Und die kam glücklicherweise gerade mit der Tram in die Innenstadt, hatte alle wichtigen Daten auf ihrem Handy und konnte eben jene in der Paketstation vorzeigen. Schnell stellte sich heraus, dass wir an der falschen Paketstation waren und zu einer anderen mussten, wo dann tatsächlich die neue Felge auf ihren glücklichen Besitzer wartete. Von Jule wurde sich wieder verabschiedet und Marcel und ich machten uns auf den Weg zu einem Fahrradladen, den wir auf dem Weg in die Innenstadt gesehen hatten. Dort konnte uns allerdings keiner weiterhelfen und wir wurden zu einer Werkstatt verwiesen, die alles mögliche zu reparieren schien, aber mit dem Einspeichen eines ganzen Rades auch überfordert war. Wie der Zufall es so wollte, hat uns genau in dem Moment ein Deutsch-Türke angesprochen und seine Hilfe angeboten. Der Bielefelder hat uns erst einmal mit zum Elektronikgeschäft seines Onkels genommen und zusammen mit seinem Bruder, der ebenfalls aus Bielefeld kommt, haben wir 2 Runden Cay getrunken, ehe er uns in das Viertel geführt hat, in dem mehrere Läden Fahrräder anboten. Hier sind wir dann auch tatsächlich fündig geworden und konnten Marcels Fahrrad zur Reparatur abgeben.

7.11.

Die Hauptfrage für den heutigen Tag: Würde Marcels Fahrrad wieder funktionieren? Und glücklicherweise kam Marcel auch gegen Mittag mit einem reparierten Fahrrad nach Hause. Vielleicht haben sich mit der neuen Felge ja auch seine Hinterradprobleme, welche schon seit Beginn der Reise existieren, erledigt.

Eigentlich hatten wir überlegt, gegen Mittag loszufahren. Da sich radeln mit lediglich 3 Stunden Sonnenlicht aber kaum lohnt, haben wir entschieden, doch noch einen Tag in Samsun zu verweilen. Unsere Hosts habe uns dann auf unseren Wunsch hin in die Innenstadt begleitet und uns zum Atatürkschiff gebracht. Mit diesem Boot soll der türkische Staatsgründer zusammen mit seinen 18 Freunden von Istanbul nach Samsun gefahren sein, um dort den Freiheitskampf zu beginnen. Das Schiff war dann leider relativ unspektakulär, dafür war das Stadtmuseum aber recht interessant. Am Abend wollten wir dann noch einen von Marcels großen Träumen erfüllen und eine Wasserpfeife in der Türkei rauchen. Leider stellte sich aber heraus, dass wohl seit neustem Wasserpfeifen in der Innenstadt verboten sind und 10km wollten wir wegen einer Wasserpfeife nicht fahren.

Am Ende ging es zurück in die Wohnung unserer Hosts, wo wir mit Charles, der heute auch den ganzen Tag dabei war, noch ein wenig quatschten. Unsere türkischen Freunde saßen leider wieder in einem anderen Raum als wir, was ein bisschen schade war, denn wir hätten doch gerne noch mit ihnen gequatscht.

Erwähnen muss ich auch definitiv noch die Katzen der WG. Einem der flauschigen Gefährten hatte man wie einem Pudel das Fell kurz rasierte und eine andere hatte einen echt fiesen, man könnte auch sagen hässlichen Gesichtsausdruck. Ich mochte das Tier aber irgendwie, denn es bettelte nicht wie die anderen Katzen um Aufmerksamkeit und war generell sehr faul. Der Name der Katze war lustigerweise Gandalf. 🙂

8.11.

Heute sollte also der große Tag sein. Da wir gestern nicht geradelt sind, haben wir uns für heute 150km vorgenommen. Also 5:30 Uhr aus den Federn gekrochen und 7:10 Uhr saßen wir schon auf unseren Rädern.

Die Kilometer flutschten an diesem Morgen nur so unter uns hindurch und teilweise ging es mit fast 30km/h die Straße entlang. Diese präsentierte sich völlig flach und mit Seitenstreifen. Gegen 10:30 Uhr machten wir schon unsere erste Essenspause und bei der zweiten Teepause um 13 Uhr hatten wir bereits 100km unter den Rädern. 30 Kilometer vor Ordu gab es dann aber doch noch einen Berg. Diesen sind wir regelrecht hochgeflogen und dann mit Einbruch der Dunkelheit in die Abfahrt Richtung Ordu gegangen. Am Ende sind wir 164 km gefahren. Zugegebenermaßen waren wir echt richtig derbe Stolz auf uns! 🙂

Das einzige, was zu unserem Glück jetzt noch fehlte, war unser Host Erdi. Dieser kam auf seinem Drahtesel und in voller Radmontur 15 Minuten nach unserer Ankunft um die Ecke gebogen. In seiner Wohnung leben neben ihm noch 9 Wellensittiche, wobei einer immer mal aus seinem Käfig raus darf und von ihm geküsst wird. Aufgrund von mangelnden Englischkenntnissen sind wir schnell in das Restaurant eines Freundes von Erdi gegangen. Eben jener war der englischen Sprache mächtig und auch Erdi taute nun langsam auf. Beide sind im Übrigen Mitglieder des Orduer Radclubs. Wir bekamen eine große Pizza, Pommes und Cola ausgegeben. Fastfoodherz, was willst du mehr?! 🙂

Nach dem Essen kommt das Schlafen und das durften wir im Wohnzimmer von Erdi, wo er seine Vöglein extra herausräumte.

9.11.

Nachdem wir spät aufgestanden sind, hat uns auch gleich noch ein junger Mann in der Orduer Fußgängerzone angesprochen. Ich hatte ihn einige Tage zuvor bei Couchsurfing angeschrieben, er hatte unsere Anfrage aber leider ablehnen müssen. Nun hatte er uns an unseren Rädern erkannt. Also erst einmal wieder Rad abstellen, einen Tee trinken und quatschen.

Und nun noch einmal ein Beispiel für die türkische Gastfreundschaft: Der arme Kerl hatte kein Bargeld bei sich und sowohl Geldabheben am Automaten als auch EC-Kartenzahlungen gingen aufgrund eines Stromausfalls nicht. Wir wollten also die 4 Tee (ca. 5€) gerne zahlen, haben viel diskutiert, doch es war unmöglich. Er bestand darauf, dass er bezahlt („Sit down – or I’ll shoot you!“ ^^ ) und ist erst noch mal in die Innenstadt gegangen, um dort irgendwie Geld aufzutreiben.

12 Uhr ging es dann nun doch endlich mal für uns los. Passiert ist auf den 76 Kilometern, die wir immerhin noch geschafft haben, aber nicht viel.

Mit dem Finden des Schlafplatzes haben wir uns heute etwas schwer getan, da wir teilweise stark unterschiedliche Vorstellungen vom Wildcampen haben. Während ich am liebsten völlig abseits der Zivilisation campe, legen Marcel und Jule eher Wert auf einen landschaftlich schönen Platz zum Zelten. Auch die Anfragen bei den Häuslebesitzern, ob wir bei ihnen übernachten könnten, waren außergewöhnlich erfolglos. Nach 4 gescheiterten Anfragen hat sich dann noch ein Restaurant gefunden, bei dem wir im Biergarten campen durften.

Im Restaurant selbst haben wir dann noch gespeist und als wir uns gerade ins Zelt begeben wollten, da kam der Besitzer des Restaurants um die Ecke gebogen und der bestand darauf, dass wir noch Tee auf seine Kosten mit ihm tranken. Als Krönung hat er mir dann auch noch am Bart gezogen. Also 3 Cay reingewürfelt, bissel Smalltalk betrieben und dann ab in die Heia.

10.11.

Auch heute hieß es wieder vor um 6 aufstehen. Belohnt wurden wir für diese Heldentat mit einem Frühstück direkt am Meer mit wunderbarem Ausblick.

7:30 Uhr waren wir dann „On The Road“. Die Mittagspause haben wir bei einem Cay an einem Busrestaurant gemacht. Die Besitzerin hatte Jule vom ersten Moment an ins Herz geschlossen und auch ihr Mann konnte sich später an Jule und Marcel erfreuen, als diese hinter dem Bus schliefen.

Als Holzkohle dienten dem Pärchen im Übrigen verkohlte Haselnussschalen. Diese Nüsse werden in der Türkei und insbesondere an der Schwarzmeerküste massenhaft angebaut.

Kurz vor Trabzon wurden wir dann noch von einem älteren Rennradfahrer überholt, welchen wir in der Abfahrt aber wieder einholen konnten, um dann 10km mit ihm zusammen zu fahren und mit ihm zu plaudern. Dabei sind wir unter anderem am Neubau des Stadions des legendären Fußballverein Trabzonspor vorbeigekommen.

Nach 109km sind wir dann auch auf Arbeit unseres Hosts Babaros angekommen. Dieser führte uns dann gleich mit voll bepackten Rädern durch die dicht belaufenen Straßen der Stadt und am Ende stellte sich auch noch heraus, dass wir mit unserem ganzen Gepäck und den Fahrrädern erst etliche Stufen hinunter zum Haus und dann 5 Etagen nach oben krabbeln mussten.

Nachdem dieses Martyrium geschafft war, haben sich Jule und Marcel noch mal neue Passfotos gemacht. Morgen wollen wir nämlich Iran-Visa beantragen, da will man lieber gut vorbereitet sein!

4 Kommentare zu „03.11. bis 10.11. vom Christian“

  1. Stimmt, in der Türkei werden ein Haufen Haselnüsse angebaut. Für die Ernte werden Wanderarbeiter eingesetzt, die ihre Kinder nicht einfach zu Hause lassen können. Die helfen dann natürlich auch mit auf dem Feld. Und das ist nicht nur bei der Haselnussernte, sondern auch bei Aprikosen, Tomaten, Baumwolle, … So sind die Familien 6 Monate im Jahr unterwegs und die Kinder können nicht zur Schule, weil die Familie auf das Geld angewiesen sind… Jaja… So ist das mit den Nüssen, die in Nutella drin sind…
    http://www.gew.de/Bittere_Nuesse.html

    Schön, dass ihr mal wieder was hochgeladen habt! 😉

  2. Liebe Jule,
    wir gratulieren dir ganz herzlich zu deinem Geburtstag und wünschen dir viel Gesundheit, noch viele interessante und spannende Erlebnisse und Menschen auf eurem Weg, eine behütete Weiterreise und eine gute Heimkehr. Alles Gute!
    Liebe Grüße aus dem Erzgebirge von Christians Familie

  3. Hallöchen!
    Zuerst einmal herzlichste Grüsse von Elif! Wir sind gerade bei ihr in Gerze/Türkei. Warum? Wir fahren ebenfalls Rad. Bambusrad. Von Hamburg noch China (oder Laos oder Vietnam oder ?). Haben in eurem Blog gestöbert und sind SUPERGLÜCKLICH über eure Visa Infos. Iran Visum in Trabzon hat die letzten Tage immer mehr auf die Stimmung gedrückt. Jetzt haben wir dank eurer Infos sehr gute Laune.
    Ihr hattet hier Regen. Wir sehr starken Wind. Morgen bis 90 km/h. Deshalb kein Radgefahre morgen. Gehen mit Elif morgen in die Berge.
    Euch alles gute!
    ps. sagt mal, ob ihr die Nachricht bekommen habt, sonst senden wir Elifs Grüsse nochmal über einen anderen Kanal….
    Tim und Karina

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