Pampa – Komarom

13.9. Pampa – Komarom

Müde, weil die Nacht durch den Regen unruhig war, sind wir weiter und weiter an der Donau lang, durch heftigen Gegenwind und sehr schlechte Kiespisten viel langsamer als gedacht. Hier ist der Donauradweg ziemlich schlecht ausgebaut. Dementsprechend haben wir unser Ziel, Esztergom, nicht erreicht und sind stattdessen in der durch die Donau geteilten Stadt Komarom / Komarno geblieben, wo uns Thermalquellen auf die ungarische Seite gelockt haben. Die verrückte Währung Forint ist 1/300stel Euro, wodurch wir plötzlich mit zigtausenden umzugehen hatten.

Gerade, als wir die Grenzbrücke zwischen der Slowakei und Ungarn hinter uns gelassen hatten, haben wir am Straßenrand doch tatsächlich ein Wohnmobil mit Freiberger Kennzeichen gesehen!, und als wir ihm lachend eine Visitenkarte unter den Scheibenwischer klemmen wollten, kam auch Bernd aus Freiberg um die Ecke, dem das Wohnmobil gehörte. Er hat sich wohl ebenso gewundert und gefreut über die Begegnung, und hat auch gemeint, dass er von unserer Reise schon in der Freien Presse in Freiberg gelesen hat =)

Die haben übrigens vor, einen regelmäßigen Artikel auf Grundlage unseres Blogs zu schreiben, kann mal jemand die Artikel ausschneiden?? =)

Tatsächlich waren wir auch noch rechtzeitig in der Therme, um noch eineinhalb Stunden im warmen Wasser unsere geschundenen Hintern und Muskeln entspannen zu lassen oder noch eine Runde zu schwimmen, um auch mal einen anderen Muskel zu benutzen. So sauber, wie wir dann nach der ausgiebigen Dusche waren (das Thermalwasser roch leider ziemlich arg nach Schwefel), waren wir wohl seit Beginn der Reise nicht mehr, yeehah!

Nachts wieder heftiger Regen, esst doch mal eure Teller wieder auf!

LG – jule

2 Kommentare zu „Pampa – Komarom“

  1. Freie Presse vom 4.Sep2014: http://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Rad-Weltenbummler-haben-Prag-erreicht-artikel8962663.php

    Rad-Weltenbummler haben Prag erreicht
    Zwei Freiberger wollen im Sattel nach China – Start am Sonntag war kalt und verregnet

    Freiberg. Einen schwierigen, aber dennoch erfolgreichen Start ihrer etwa 10.000 Kilometer langen Radtour nach Shanghai (China) haben die Freiberger Jule Amtenbrink und Christian Mädler hinter sich gebracht. Wie sie in ihrem Internet-Tagebuch berichteten, sind die beiden am Dienstag in Prag angekommen. „… und hier in Betten und mit heißer Dusche untergebracht. Die Jungs und Katharina sind noch ein Bierchen trinken, Ena und Jule surfen im Internet und pflegen das Heimweh“, schrieb Christian Mädler. Auf den ersten Etappen werden der 25-Jährige und seine ein Jahr jüngere Mitstreiterin von Freunden begleitet. Ab Istanbul sind sie auf sich allein gestellt. Dass sie immer mit schlechtem Wetter rechnen müssen, haben sie bereits auf der ersten Etappe gespürt. „Die Nacht auf dem Erzgebirgskamm hat zwar wahnsinnigen Ausblick geboten, war aber saustürmisch, verregnet und kalt“, schrieb Christian Mädler. (tre)

  2. Freie Presse vom 10.Sep2014: http://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Rad-Weltenbummler-Freiberger-Duo-hat-Tschechien-geschafft-artikel8969107.php

    Rad-Weltenbummler – Freiberger Duo hat Tschechien geschafft

    Freiberg. Jule Amtenbrink und Christian Mädler wollen es auf dem Fahrrad von Freiberg bis nach Shanghai in China schaffen. Nachdem sie am letzten August-Wochenende gestartet sind, haben sie jetzt Tschechien über Prag, Tabor und Vranov nad Dyji durchquert und sind auf dem Weg Richtung Ungarn. (tre)

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