Die ersten Tage! Wir sind gestartet!

Sorry ihr lieben, ohne Internet lässt sich nicht bloggen =)

Sind heute nach einer 114km-Etappe von Pistany an der Elbe bis nach Prag gekommen und hier in Betten und mit heißer Dusche bei einem Couchsurfer untergebracht. Die Jungs und Katharina sind noch ein Bierchen trinken, Ena und Jule surfen im Internet und pflegen das Heimweh (also wahrscheinlich eher Jule, die kämpft noch).

Der Start am Sonntag fand im Regen statt,

die Nacht auf dem Erzgebirgskamm auf dem Skiberg Bournak hat zwar wahnsinnigen Ausblick geboten, war aber saustürmisch und verregnet und kalt. Wir wollten eigentlich noch weiter kommen an dem Tag, aber Jules Garmin-Navi ist noch nicht richtig auserprobt und wollte uns mit unseren todesschweren Gepäckfahrrädern tatsächlich einfach gerade den Berg runter auf der Skipiste leiten… Kennt ihr das Erzgebirge?! Die Kante auf der Tschechischen Seite ist die Definition von steil!!
Naja, deswegen hatten wir die mordtstolle Abfahrt am 1.9., am Montag Morgen, an dem wir dann bis Pistany gekommen sind. Die Strecke war viel bergiger als geplant, und ich denke, wir sind doch recht zufrieden gewesen, dass wir trotz der großen Gruppe (ständig will irgendwer irgendwas anderes! ^^) und der wirklich vielen Berge irgendwas mit 70 km gefahren sind.

Am Ende des zweiten Tages wollten wir auf einen Zeltplatz, der aber geschlossen hatte, und wurden ZACK von einem jungen Tschechen in dessen Garten eingeladen… mit eigener Küche und Bad im Garten und mit Zapfanlage im Keller und ordentlich Slivovic…. und wir haben uns auch gekringelt, wie wir mit Händen und Füßen versucht haben, mit ihm zu kommunizieren!

Soweit! Ich lad morgen mal ein paar Fotos hoch! Seid gedrückt und danke für all die guten Wegwünsche!!

Bis auf das Wetter scheint alles unter einem hervorragenden Stern zu stehen.

5 Kommentare zu „Die ersten Tage! Wir sind gestartet!“

  1. Hey ihr lieben…. Freut uns alle das es euch gut geht. Hab den Kids beim Frühstück den Beitrag vorgelesen. Es musste natürlich ausführlich diskutiert werden was ein couchsurfer, eine Skispiste und eine Zapfenlage ist.
    Weiterhin gute Fahrt und wir essen immer brav die Teller leer damit das Wetter hält….

  2. ist das schön, von euch zu hören!!! und diese erste erfahrung (beim tschechen im garten mit slivowitz) ist doch so toll, wie ihr das erwartet oder erhofft habt, oder? über die gruppendynamik fantasiere ich ja auch schon tüchtig….. ;-)) weiter eine gute zeit!!!

  3. Ich habe gerade ZWEI Teller Linsensuppe leer gegessen – was tut man-frau- nicht alles für schönes Wetter !!
    War der Slivovic auch schön warm?
    Alles Gute – hab mir grad ein paar Postkarten gekauft.
    Kornelia

  4. hey Jule, hey Ihr Beiden,
    schön, von Euch zu hören. bin in Gedanken dabei.. )
    zu Prag fällt mir Rilke ein, der ja dort geboren ist. aber er hatte wohl ein ambivalentes Verhältnis zu seiner Heimatstadt, hat sie nie ganz als solche empfunden oder anerkannt. ich finde, er war ein Herr Unrast, ein Heimatloser, ein ewig Reisender. und da Ihr ja auch grade Reisende seid, dazu dieses Zitat von ihm, das ich im Netz fand:
    >> „Nur werden wir nicht in unsere Heimat geboren, und mir scheint sogar, als ob alles Große immer aus diesem Verlangen gekommen wäre, sie irgendwo zu finden – offen und festlich und wie wartend unsere Wiederkehr.“ << (Rainer-Maria Rilke Zitat)
    in dem Sinne wünsche ich gute erste Reisetage!!
    Karen

  5. Liebe Jule, lieber Chris, (liebe Ena, lieber Marcel) wir haben uns eine Weile nicht gesprochen und gesehen, aber ich hab oft an euch gedacht. Schön, dass es diesen blog gibt, ihr werdet immer einige Begleiter mehr haben. Ich denke gerne an den roten Weg und die Zeit in der AG U.

    Vielleicht werden eines Tages alle Menschen einmal so reisen, wie ihr es jetzt tut. Und alle diese Reisenden werden überall eingeladen, weil sie in schlechtem Englisch und mit Händen und Füßen von anderen Ländern und anderen Leben berichten können, ein wahrer Schatz.
    Sammelt Schätze, füllt die Geschichtenbox eures Lebens, sodass ihr noch in vielen Jahrzehnten Geschenke daraus verteilen könnt!

    Lebt euer Traum!

    Ich war mal auf einer Wanderung und es regnete den ganzen Tag und die ganze Nacht. In den nächsten Tagen sollte es vor allem regnen. Am morgen regnete es immer noch und ich musste brusttief durch einen Fluss. Eine Stunde später kam die Sonne raus, der Himmel war blau und ich lag auf einem weißen Strand. Das werde ich nie vergessen.

    Felix der Glückliche

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