Ein Fahrrad kommt zu Papi

Für eine Fahrradtour braucht man bekanntlich ein Fahrrad, aber welches???

Eine sehr gute Frage für zwei Menschen, die vom Reiseradeln bislang keinerlei Ahnung hatten. Nun ja, aber es ist ja auch noch eine Weile hin bis zur China-Tour und da kann man sich ja auch mit etwas anderem beschäftigen, wäre da nicht die Probetour am Elbradweg Anfang August 2013. Da Jule die Probetour nicht mitfahren konnte (Bachelorarbeit), durfte ich mich im Wesentlichen allein mit der Frage „welches Fahrrad darf es denn sein“ beschäftigen. Also Rechner an und sich die sehr ausführlichen und guten Beschreibungen anderer Reiseradler angeschaut. Hier kann ich mich wirklich nur dafür bedanken, dass dies so ausführlich von den KollegInnen gehandhabt wird, das macht es weniger erfahrenen wesentlich leichter, sich zurechtzufinden. Ganz toll empfand ich auch die Begründungen, die zu den einzelnen Fahrradkomponenten aufgeführt wurden. Nicht zu fassen, an was so mancher alles denkt, denn wer weiß schon, dass bei uns gängige 28-Zoll-Räder in Asien kaum zu haben sind?!

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen, wird es von uns auf alle Fälle später auch noch eine ausführlichere Vorstellung unseres Fahrrades geben, da auch wir unsere Erfahrungen gern weitergeben möchten.

Mit dem neu erlernten „Fachwissen“ bin ich dann zu zwei Radläden gegangen, wobei mich letztendlich die ausführliche Beratung von Jens und seinem Team überzeugt hat – und außerdem hat er seinen Laden gleich um die Ecke in Freiberg. 😉

Einziges Manko: der Entscheidung- und Rechercheprozess hat so lange gebraucht, dass ich jegliche Hoffnung, das Fahrrad noch rechtzeitig zur Probetour auf dem Elbradweg zu bekommen, schon abschreiben musste. Aber nein! Die Leute bei INTEC konnten mein Rad innerhalb von nur einer Woche zusammenstellen. Nach allem, was ich im Internet gelesen hatte, scheint dass der Weltrekord zu sein! Es gab zwar nicht die Wunschfarbe, aber das ist egal, ich trete ja nicht zum Schönheitswettbewerb an.

So konnte ich dann also am 27. Juli 2013 gegen 11 Uhr meinen neuen Begleiter zum ersten Mal in Augenschein nehmen und es dann freudestrahlend ansehen. Da stand es nun, das Gefährt, dass mich in einem Jahr bis nach China bringen soll.

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